Photovoltaik Solaranlage
Vorteile einer Photovoltaik Solaranlage
Tipps zur Photovoltaik Solaranlage
Photovoltaik Solaranlage im Trend
Dachausrichtung für eine Photovoltaikanlage
Eigenstromverbrauch aus der Photovoltaik Solaranlage

Dachausrichtung für eine Photovoltaikanlage

Photovoltaik Solaranlage DachausrichtungFür den wirtschaftlichen Erfolg einer Photovoltaik Solaranlage ist die Dachausrichtung der wesentliche Erfolgsparameter. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Je besser die Sonnenstrahlen die Dachflächen erreichen, desto mehr Solarstrom wird die jeweilige Anlage produzieren.

Bei der Umwandlung wird der photoelektrische Effekt ausgenutzt. In Photovoltaikanlagen findet die Energiewandlung mithilfe von Solarzellen, die zu so genannten Solarmodulen verbunden werden, statt. Die Nutzung der erzeugten Elektrizität kann vor Ort erfolgen, in Akkumulatoren gespeichert oder in Stromnetze eingespeist werden.

Photovoltaikanlage mit Süddach

Besonders geeignet sind Dächer mit einer Südausrichtung und einer Neigung von rund 30 Grad – und das am besten in einer sonnenreichen Gegend. Doch auch bei Abweichungen der Ausrichtung nach Osten oder Westen erlauben Solaranlagen noch ordentliche Erträge. Experten halten es bei einer Abweichung von 45 Grad in die eine oder andere Himmelsrichtung immer noch für realistisch, dass 90 bis 95 Prozent der Strommenge gegenüber der optimalen Ausrichtung gegen Süden produziert werden können. Die maximale Solarstromproduktion findet auf Süddächern über Mittag statt.

Photovoltaikanlage mit Satteldach in West Ost Richtung

Aber auch Dachausrichtungen die von diesen Empfehlungen abweichen sind hoch interessant. So bringen Satteldächer in West Ost Richtung auch noch ca. 90 Prozent des Stromertrags eines Süddachs. Großer Vorteil bei dieser Dachform ist, dass nicht eine Produktionsspitze an Solarstrom über Mittag entsteht, sondern zwei Stromberge im Tagesverlauf entstehen. Die Ostseite erreicht um ca. 10 Uhr morgens ihr Maximum an  Solarstrom und die Westseite gegen ca. 15 Uhr. Gerade hinsichtlich der Eigenstromnutzung können Photovoltaik Anlagen Betreiber ihre Eigenstromquoten im Tagesverlauf optimieren. Die Produktionskurven an Solarstrom sehen dann aus wie zwei versetzte Berge.

Belegen kann man die Dachflächen mit Dünnschicht Modulen, aber auch kristalline Module neuerer Bauart bringen auf diesen Dächern top Erträge. Relevant für die Modulentscheidung ist die zu belegende Gesamtfläche. Für ein kWp elektrische Leistung braucht man beim Einsatz der Dünnschicht Solarmodule ca. 13 m² Dachfläche. Kristalline Solarmodule hingegen benötigen ca. 8 m² Dachfläche für die gleiche Leistung. Bei ausreichend großen Dachflächen wäre den Dünnschicht Solarmodulen der Vorrang zu geben, weil diese schon bei diffusem Licht Solartstrom produzieren. Bei kleinen Dachflächen und hohem Eigenstromstrombedarf, ist die Produktionsleistung zu maximieren. In diesem Fall ist den kristallinen Solarmodulen der Vorrang zu geben.

Photovoltaikanlage auf Norddächern

Dachausrichtung 3Auch Dachflächen die nach Norden zeigen sind eine Überlegung wert und durchaus interessant für die Stromerzeugung mittels einer Photovoltaik Solaranlage. Bis zu einer Dachneigung von 15 Grad können die Solarmodule sogar dachparallel verlegt werden. Bei dieser Dachneigung erreichen die Sonnenstrahlen durchaus die komplette Dachfläche im Tagesverlauf. Die Stromproduktion erreicht in diesem Fall Werte, wie bei einer West Ost Ausrichtung.

Wird das Nord Dach steiler, kommt zunehmend Verschattung von Süden her ins Spiel, was die Stromproduktion deutlich schmälert. Deshalb sind auf Norddächern mit einer Dachneigung über 15 Grad die Module dann in Richtung Süden aufzuständern. Beim Aufständern der Solarmodule ist die Verschattung in die nächste Reihe zu berücksichtigen. Dabei gilt, dass der Abstand zwischen den Reihen mindestens der drei fachen Aufständerungshöhe entsprechen sollte. Im Ergebnis reduziert sich die zu installierende elektrische Leistung um ca. 30 Prozent gegenüber der Parallelverlegung der Solarmodule. Dafür hat die aufgeständerte Photovoltaik Solaranlage bezogen auf die installierte elektrische Leistung Stromerträge, wie bei einer Dachausrichtung nach Süden.

Eigenstromverbrauch aus der Photovoltaik Solaranlage

Photovoltaik Solaranlage EigenstromverbrauchStrom aus der eigenen Photovoltaik Solaranlage kann durch den Eigenstromverbrauch unmittelbar im Haus genutzt werden. Jede Kilowattstunde Strom, die selbst verbraucht worden ist, ist für den Betreiber von Vorteil, denn er spart sich dadurch den Einkauf von Strom.

Gerade in Zeiten, in denen die Strompreise immer weiter ansteigen, wird der Eigenverbrauch zum eigentlichen Renditefaktor. Im Vergleich zur Volleinspeisung spricht man hier von der sogenannten Überschusseinspeisung. Damit ist gemeint, dass zuerst die Verbraucher im eigenen Haus, oder Betrieb, auf den selbst produzierten Strom zugreifen und nur noch der eventuell vorhandene Überschuss in das Netz des örtlichen Netzbetreibers eingespeist wird.

Stromkosten auf dem eigenen Dach

Die Ertragsrechnung ist einfach. Aktuell werden Anlagen bis 10 kWp Leistung mit ca. 1.600 Euro je kWp angeboten. Bei guter Dachausrichtung der Photovoltaikanlage produziert jedes installierte kWp auf dem eigenen Dach ca. 1.000 kWh Strom. Über den Förderzeitraum von 20 Jahren werden mit jedem kWp Leistung 20.000 kWh Strom produziert. Teilt man den Anschaffungspreis in Höhe von 1.600 €/kWp durch den produzierten Sonnenstrom mit 20.000 kWh, dann resultieren 8 Cent je Kilowattstunde Produktionskosten.

Selbst wenn man Unterhaltungskosten wie Wartung, Reinigung, Wechselrichterersatz einbezieht, kommt man maximal auf 10 Cent je Kilowattstunde Kosten. Das heißt, der Strompreis auf dem eigenen Dach ist für 20 Jahre mit 10 ct./kWh festgeschrieben. Und aktuell kann jeder Photovoltaik Anlagen Betreiber damit seinen teuren Stromeinkauf ersetzen. Der Strompreis für Haushaltsstrom liegt aktuell bei ca. 22 Cent je Kilowattstunde. Somit genießen die Betreiber einer Photovoltaik Solaranlage durch Eigenverbrauch einen Vorteil von ca. 12 Cent je Kilowattstunde Strom.

Rendite aus Eigenstromverbrauch

Bei ca. 12 Cent je Kilowattstunde Preisdifferenz lassen sich durch Eigenverbrauch Renditen erzielen, wie sie am Anfang der Solarstromvergütung für Volleinspeisung realisiert wurden. Wie viel Strom tatsächlich selbst verbraucht werden kann, hängt vom eigenen Verbrauchsprofil ab, auch Lastgang genannt.

Eine vierköpfige Familie, die morgens um 8 Uhr ihr Haus verlässt und ab 18 Uhr wieder zurück ist und dann alle Verbraucher einschaltet, kann max. 25 Prozent des tagsüber produzierten Stroms selbst verbrauchen. Die restlichen 75 Prozent sind Überschusseinspeisung und gehen gegen EEG Vergütung ins Netz.

Das Autohaus, der Schreiner, sowie alle tagaktiven Betriebe können deutlich mehr Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage selbst nutzen. Hier sind bis zu 70 Prozent Eigenstromverbrauch möglich. Diese Photovoltaik Anlagen bezahlen sich innerhalb von maximal 10 Jahren aus vermiedenem Stromeinkauf beim Stromlieferanten.

Mit den zukünftigen Speicherlösungen können die Eigenverbrauchsquoten maximiert werden.

Dachverpachtung und Eigenstromverbrauch

Will man selbst nicht auf dem eigenen Dach investieren, so kann man sein Dach an Investoren verpachten. Der Investor zahlt dem Verpächter eine einmalige Pacht, oder auch eine jährliche Vergütung und bietet den produzierten Strom dem Verpächter zur Nutzung als Eigenstrom an. Ab dem 1.01.2014 greift das EEG Marktintegrationsmodell. Danach werden nur 90 Prozent der produzierten Strommenge aus einer Photovoltaik Solaranlage vom Netzbetreiber vergütet. Die restlichen 10 Prozent sind dann als Eigenverbrauch zu nutzen.

Damit werden Investoren mindestens 10 Prozent ihres Solarstroms zum Eigenverbrauch anbieten. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Sind allerdings Stromerzeuger und Stromverbraucher nicht identisch, ist vom Verbraucher eine sogenannte EEG Umlage, reduziert um das Grünstromprivileg zu zahlen. Konkret sind das 5,2 Cent je Kilowattstunde minus 2 Cent Grünstromprivileg. Also hat der Nutzer von Eigenstrom zum Einkaufspreis weiter 3,2 Cent je Kilowattstunde zu tragen.

Aktuell liegt die Einspeisevergütung für Solarstrom für Kleinanlagen bei ca. 15 Cent je Kilowattstunde, die der Investor mindestens für seinen Strom verlangen wird, plus 3,2 Cent EEG Umlage, macht 18,2 Cent Einkaufspreis. Das ist immer noch günstiger als die aktuellen Strombezugspreise für Kleinmengen. Damit werden Dachverpachtungen mit Eigenstromverbrauch für beide Seiten wieder hoch interessant.

Einspeisevergütung Photovoltaik Solaranlage

Photovoltaik Solaranlage EinspeisevergütungDie aktuelle Einspeisevergütung für Solarstrom aus einer Photovoltaik Solaranlage richtet sich nach der EEG Novelle 2012 vom 17.08.2012. Für alle Anlagen, die ab 1.4.2012 in Betrieb genommen werden, gilt die Begrenzung der maximal vergütungsfähigen PV-Stromerzeugung gemäß dem neuen „Marktintegrationsmodell“ erst ab 1.1.2014.

Ab diesem Zeitpunkt werden Anlagen bis 10 kWp weiterhin für 100% und Anlagen größer 10 bis einschließlich 1.000 kWp für maximal 90% der erzeugten Strommenge den normalen Einspeisetarif erhalten. Das Marktintegrationsmodell gilt nur für Dachanlagen und nicht für Freiflächenanlagen. Der normale Einspeisetarif richtet sich nach Leistungsschwellen. Das EEG unterscheidet  vier Leistungsstufen für die Vergütung von Solarstrom aus einer Solaranlage:

  • bis 10 kWp
  • über 10 kWp bis 40 kWp
  • über 40 kWp
  • Dachanlagen auf nicht Wohngebäude im Außenbereich, Dachanlagen über 1 MWp bis 10 MWp und Freiflächenanlagen bis 10 MWp

Vergütung für eingespeisten Solarstrom

Die Degression der Vergütungssätze wird quartalsweise festgelegt. Diese beträgt für die Monate Mai bis Juli 2013 monatlich 1,8%.

Daraus ergibt sich für die o.g. Vergütungsklassen folgende Solarstrom Vergütung:

Inbetriebnahme   bis 10 kWp      10-40 kWp      40-1000 kWp          1-10MWp

Mai                       15,63               14,83               13,23                       10,82

Juni                      15,35               14,56               12,99                       10,63

Juli                       15,07               14,30               12,75                       10,44

Alle Tabellenangaben in ct./kWh. Der jeweilige Netzbetreiber vergütet diesen Solaranlagenstrom zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer an die Solarstrom Erzeuger.

Für die Berechnung der Vergütung einzelner Photovoltaik Anlagen gilt auch weiterhin, dass die einzelnen aufgeführten Vergütungssätze anteilig für den jeweiligen Leistungswert der Anlage bemessen werden (Mischkalkulation der jeweiligen Vergütungsklassen nach Anlagenleistung). Wir eine Photovoltaikanlage mit 90 kWp Leistung im Mai 2013 in Betrieb genommen, dann erhält der Solarstrom Erzeuger für die ersten 10 kW 15,63 ct./kWh, für weitere 30 kW 14,83 ct./kWh und für die letzten 50 kW 13,23 ct./kWh.

Ab 1.01.2014 greift dann das o.g. Marktintegrationsmodell. D.h., die aufgelistete Solarstrom Vergütung wird dann nur noch für 90% der Strommenge aus der jeweiligen Photovoltaikanlage bezahlt. Die Anlagenkategorie des Marktintegrationsmodells (größer 10 – 1.000 kWp) stellt eine scharfe Grenze dar (keine Mischkalkulation). D.h. für eine 11 kWp bzw. 999 kWp Anlage gilt das Modell und für eine 9 kWp bzw. 1.001 kWp gilt es nicht.

Entwicklung der Photovoltaik Einspeisevergütung

Zwar ist die Einspeisevergütung für selbst erzeugten Solarstrom mittlerweile unter den durchschnittlichen Stromtarif gefallen, liegt aber immer noch bis zum Vierfachen über dem Strompreis, der an der Börse in Leipzig gehandelt wird. Mit der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage wird diese Vergütung auf 20 Jahre festgeschrieben und nicht mehr verändert.

Allerdings unterliegt die Einspeisevergütung einer monatlichen Degression von derzeit 1,8 %. Wer sich diese attraktive Einnahmequelle erschließen will, sollte zügig handeln. 2013 sind die Werte noch rentabel, 2014 aber ist auch schon das Ende dieser Variante der Einspeisevergütung in Sicht.

Photovoltaik Solaranlage im Trend

Photovoltaik SolaranlageDie Photovoltaik ist eine direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom. Dazu werden Solarzellen benötigt, umgangssprachlich auch Module genannt. Die Photovoltaik gehört zur Solartechnik. Die umfasst ihrerseits noch weitergehende technische Nutzungen der Sonnenenergie.

Der von einer Photovoltaik Solaranlage erzeugte Strom wird anschließend über den Wechselrichter in das öffentliche Stromnetz eingespeist, also an einen Energieversorger verkauft. Der Verkaufserlös ist die Einspeisevergütung. Sie ist von Gesetzes wegen ab Inbetriebnahme der Photovoltaik Solaranlage zwanzig Jahre lang garantiert. Alternativ dazu wird der erzeugte Strom vom Anlagenbetreiber als dem Stromerzeuger eigengenutzt, also selbst verbraucht.

Photovoltaik Solaranlage als Eigentum auf dem Dach des Eigenheimes

In den meisten Fällen wird eine private Photovoltaik Solaranlage auf dem Gebäudedach des Eigenheims betrieben. Zu den Voraussetzungen dafür gehören die Dachausrichtung nach Süd/Südwest, ein Neigungswinkel der Dachfläche von etwa vierzig Grad sowie eine weitgehende Schattenfreiheit. Der Ertrag, sprich der erzeugte Strom gemessen in Kilowattstunden, lässt sich anhand von statistischen und Erfahrungswerten recht genau berechnen.

Der Anlagenbetreiber bietet bei der Fremdfinanzierung seiner Photovoltaik Solaranlage dem Kreditinstitut mit dem garantierten Erlös aus der Einspeisevergütung eine gute Sicherheit für die Darlehensfinanzierung. Wenn die Photovoltaik Solaranlage finanziert, also abbezahlt ist, dann werden mit der Stromerzeugung Einnahmen erzielt, ohne dass dafür nennenswerte Ausgaben anfallen. Spätestens jetzt ist die eigene Photovoltaik Solaranlage für den Hauseigentümer ein rentables, also ertragreiches Gewerbe.

Beteiligung an der Photovoltaik Solaranlage als Investor und Anteilseigner

In den Anfangsjahren waren privat betriebene Photovoltaik Solaranlagen den Hauseigentümern vorbehalten. Bewohnern von Eigentums- oder von Mietwohnungen fehlte buchstäblich das eigene Dach über dem Kopf, um die Solarmodule aufstellen zu können. Heutzutage besteht für diesen Interessentenkreis die Möglichkeit, sich an gemeinschaftlich betriebenen Photovoltaik Solaranlagen zu beteiligen.

Auf Gebäudedächern von Schulen, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk oder Krankenhäusern bis hin zu Kirchen werden Photovoltaik Solaranlagen betrieben. Mit einem vom Anlagenbetreiber festgelegten Betrag im meistens niedrigen vierstelligen Bereich beteiligen sich Privatanleger an den einmaligen Investitionskosten. Die werden in diesem Falle nur teilweise oder überhaupt nicht fremdfinanziert. Die Verzinsung der Kapitalanlage erfolgt über die Erlöse aus der Einspeisevergütung, die ab der Inbetriebnahme zur Verfügung steht.

Photovoltaik Solaranlage auf dem gemieteten Dach

Ein weiteres Geschäftsmodell für die Photovoltaik Solaranlage ist das langfristige Anmieten einer größeren Dachfläche. Dazu eignen sich Stallungen in ländlichen Gebieten oder Dächer von größeren Gebäuden wie Tennis-, Reit- oder Montagehallen. Der Investor einer Photovoltaik Solaranlage schließt mit dem Gebäudeeigentümer einen langfristigen Mietvertrag zum Betreiben der Photovoltaik Solaranlage.

Der Gebäudeeigentümer erzielt so Mieteinnahmen mit einer Dachfläche, die ansonsten ungenutzt bleiben würde. Er selbst kann oder möchte nicht investieren. Und mit dem Betreiber der Photovoltaik Solaranlage kann letztendlich vereinbart werden, ob die Miete in Euro oder in Naturalien, sprich in Strom gezahlt wird.

Tipps zur Photovoltaik Solaranlage

Photovoltaik Solaranlage Tipps

Mit einer Photovoltaik Solaranlage wird aus Sonnenenergie elektrischer Strom erzeugt. Die wesentlichen Bestandteile einer solchen Solaranlage sind die Module, auch Sonnenkollektoren genannt, sowie ein Wechselrichter. Die Photovoltaik ist eine von mehreren Erneuerbaren Energien.

Die werden auch als regenerativ bezeichnet, weil die Energiequellen Sonne, Wind oder Erdwärme unbegrenzt verfügbar sind und sich immer wieder erneuern, und zwar kostenlos.

Die Photovoltaik Solaranlage als rentable Investition

In den meisten Fällen wird die Photovoltaik Solaranlage von Immobilieneigentümern auf dem Gebäudedach des Eigenheims betrieben. Je nach der Dachgröße und nach der Leistungsfähigkeit der Module handelt es sich um eine Investition im vier- bis fünfstelligen Eurobereich. Sofern kein oder nicht ausreichend Erspartes vorhanden ist, muss die Photovoltaik Solaranlage fremdfinanziert werden.

Solaranlagenerlöse aus Gewerbebetrieb

Dazu bietet sich in erster Linie die Hausbank an, über die der Hausbau selbst auch finanziert worden ist. Alternativen dazu sind Filialbanken und Sparkassen am Ort sowie die Onlinebanken. Das Betreiben einer Photovoltaik Solaranlage ist aus steuerlicher Sicht ein umsatzsteuerpflichtiger Gewerbebetrieb. Eine Einnahme daraus ist die Einspeisevergütung. Sie ist der Erlös, der beim Verkauf des erzeugten Stroms an den örtlichen Energieversorger erzielt wird. Die Einspeisevergütung ist gesetzlich ab Inbetriebnahme der Photovoltaik Solaranlage zwanzig Jahre lang garantiert.

Es gilt der jeweilige Preis je Kilowattstunde, kurz KW/h, der von der Bundesregierung festgesetzt worden ist. Die Investition der Photovoltaik Solaranlage wird durch Steuervergünstigungen und Abschreibungen gefördert. Das mindert die jährliche Einkommensteuer, was sich im Budget des Anlagenbetreibers wie eine Einnahme auswirkt. An Ausgaben werden die Finanzierungskosten mit Zinsen und Tilgung sowie recht niedrige Wartungs- sowie Versicherungskosten fällig. Schon während der etwa zehn- bis fünfzehnjährigen Finanzierungsphase sind die Einnahmen höher als die Ausgaben. Die Photovoltaik Solaranlage ist also bei einer gekonnten Finanzierung von Anfang an rentabel, sprich gewinnbringend.

Mit der Photovoltaik Solaranlage unabhängig vom Strompreis

Seit Jahren steigt der Strompreis kontinuierlich, eine Änderung ist nicht absehbar. Das gilt vorwiegend für den Arbeitspreis je KW/h, den der Endverbraucher an seinen Stromanbieter zahlt. Der Betreiber einer Photovoltaik Solaranlage kann den erzeugten Strom alternativ zum Verkauf an den Energieversorger ganz oder teilweise selbst nutzen.

In diesem Falle verringert sich der Kauf vom Stromanbieter um die Strommenge, die selbst erzeugt und selbst verbraucht wird. Je nach der Höhe von Stromerzeugung einerseits und Eigenverbrauch andererseits kann sich ein Stromkauf im besten Falle komplett erübrigen. Wenn diese Situation nach Ende der Fremdfinanzierung eintritt, entstehen weder Ausgaben für Zinsen und Tilgung noch für den Stromkauf. Der Strom wird kostenlos erzeugt und selbst genutzt.

Mit der eigenen Photovoltaik Solaranlage entstehen somit keine Kosten für den Strom; weder durch die Erzeugung noch durch den Kauf vom Energieversorger.

Vorteile einer Photovoltaik Solaranlage

Vorteile Photovoltaik SolaranlageIn den letzten Jahren sind Photovoltaik Solaranlagen ein großes Thema geworden. Immer mehr Menschen entscheiden sich für die umweltbewusste Alternative zu konventionellem Strom. Prinzipiell kann jeder eine Solarstromanlage auf seinem eigenen Dach installieren, dafür ist in Deutschland nicht einmal eine extra Baugenehmigung notwendig.

Eine Ausnahme stellen dagegen denkmalgeschützte Gebäude dar – hier verändert eine solche Anlage natürlich die Optik sehr, daher ist eine Genehmigung unbedingt notwendig. Bei einer Photovoltaik Solaranlage werden spezielle Module auf dem Dach befestigt, die sich entsprechend zur Sonne neigen.

Die klaren Vorteile einer Photovoltaik Solaranlage

Natürlich bringt eine Photovoltaik Solaranlage einige deutliche Vorteile mit sich. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern ist der Sonnenstrom unbegrenzt, ebenso erfolgt die Stromerzeugung absolut geräuschlos und sauber. Darüber hinaus wird keinerlei Feinstaub freigesetzt: CO² oder auch Rußpartikel existieren hier nicht. Ein weiterer Aspekt, der einen zum Einbau einer solchen Anlage ermutigen kann, ist, dass der Wert der Immobilie sich deutlich erhöht, wenn man sie anschließend verkaufen bzw. vermieten möchte.

Zunächst kann man mit dem Einbau von wenigen einzelnen Modulen beginnen, anschließend werden auf Wunsch zusätzliche Module gekauft. Dank der durch das EEG festgelegten Vergütung hat man eine auf 20 Jahre garantierte, sicherere Einnahmequelle. Diese Rendite, die durch die praktische Eigenverbrauchs-Regelung noch gesteigert wird, ist der Hauptgrund, warum sich immer mehr Menschen für den Einbau einer Photovoltaik Anlage entscheiden – neben dem rein umweltfreundlichen Aspekt sollte man also auch selbst einmal darüber nachdenken, wenn man sein Geld sinnvoll investieren möchte.

Solaranlagenstrom für den Eigenverbrauch

Der Strom, der durch die Solaranlage erzeugt wird, kann durch den Eigenverbrauch unmittelbar im Haus genutzt werden. Jede Kilowattstunde Strom, die durch den Solarstrom selbst verbraucht worden ist, ist für den Betreiber von Vorteil, denn er spart sich dadurch extra Strom vom lokalen Versorger. Gerade in Zeiten, in denen die Strompreise immer weiter anzusteigen scheinen, lohnt sich die Installation einer Photovoltaik Solaranlage – hier bezahlt man nichts, solange man dank dem Licht der Sonne sein Zuhause mit Strom versorgt.

Was geschieht mit einer Photovoltaik Solaranlage, wenn die Sonne nicht scheint?

Natürlich erhält man auch in regenreichen oder bewölkten Phasen bzw. nachts Strom, dieser wird über das lokale Netz von anderen Kraftwerken bezogen. Auch dann, wenn einmal eine Betriebsstörung bei der Anlage auftreten sollte, wird man weiter mit Strom versorgt. Ist die Anlage einmal nicht in Betrieb, wird auch keine Elektrizität mehr erzeugt – die Folge dessen ist, dass keine Leistung in das Netz eingespeist wird.

Allgemein rentiert sich der Einbau einer solchen Anlage in jedem Fall: Zwar ist die Installation nicht ganz preiswert, dennoch sprechen die sehr lange Lebensdauer, die Robustheit und der wartungsfreie Betrieb deutlich für die Photovoltaik Solaranlage.

Photovoltaik Solaranlage

Photovoltaik Solaranlage DachDie Solar-Technologie hat einen Stand der wirtschaftlichen Anwendung erreicht, der die Investition in eine Photovoltaik Solaranlage zu einem der besten, und vor allen Dingen sichersten, Renditemodelle überhaupt macht.

Die Technik ist ausgereift, der Markt bietet eine Fülle individueller Lösungen, das Kostenniveau ist günstig und noch bestehen gute Förderbedingungen. Wer jetzt in die Photovoltaik einsteigt, kann die Kosten für eine Solaranlage schneller als je zuvor refinanzieren und gleichzeitig über einen längeren Zeitraum Gewinn aus dem selbst erzeugten Solarstrom ziehen.

Photovoltaik Solaranlage – die Kosten

Die Preise für Solarmodule sind seit 2006 rasant gesunken. Deutlich wird dies am Vergleichswert der Branche: den Kosten, die für das Erzeugen eines Kilowatt Spitzenleistung nötig sind. 2006 betrugen diese noch rund 5.000 Euro. Heute liegt dieser Preis bei einigen Anbietern bereits unter 2.000 Euro. Das bedeutet eine Verringerung der Kosten um bis zu 60 %. Günstiger waren die Preise für Solaranlagen noch nie.

Photovoltaik Solaranlage – die Förderung

Nicht einmal die Kapitalbeschaffung und die Abzahlung sind ein Problem. Im Rahmen der Förderung von Photovoltaik-Anlagen stellt die KfW-Bank Kredite mit niedrigen Zinsen zur Verfügung. Diese lassen sich entsprechend der Leistungskapazität der Anlage gestalten und über die Einspeisevergütung bequem zurückzahlen. Einige Hersteller gehen sogar soweit, selbst den Kredit zur Verfügung zu stellen. Denn die vom Staat auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung ist die beste Sicherheit, die sich eine Bank nur wünschen kann.

Photovoltaik Solaranlage – die Einspeisevergütung

Zwar ist die Einspeisevergütung für selbst erzeugten Solarstrom mittlerweile unter den durchschnittlichen Stromtarif gefallen, liegt aber immer noch bis zum Vierfachen über dem Strompreis, der an der Börse in Leipzig gehandelt wird. Mit der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage wird diese Vergütung auf 20 Jahre festgeschrieben und nicht mehr verändert. Allerdings unterliegt die Einspeisevergütung einer monatlichen Degression von derzeit 2,5 %. Wer sich diese attraktive Einnahmequelle erschließen will, sollte zügig handeln. 2013 sind die Werte noch rentabel, 2014 aber ist auch schon das Ende dieser Fördervariante in Sicht.

Photovoltaik Solaranlage – die Betriebskosten

Solaranlagen müssen kaum gewartet werden. Die jährlichen Betriebskosten werden mit knapp 1 % der Anschaffungskosten veranschlagt. Mittlerweile steht bereits ein effektives elektronisches Monitoring zur Verfügung, das den störungsfreien Betrieb einer Solaranlage überwacht.

Da die Mess-Instrumente in jeden einzelnen String reichen, können Fehlerquellen schnell lokalisiert werden. Eine gute Variante ist die externe Überwachung durch einen Fachbetrieb, der im Falle einer Störung auch schnell die Reparatur ausführt.

Photovoltaik Solaranlage – die Versicherung

Die kontinuierliche Gewährleistung der Einnahmen kann über eine Police gesichert werden. Eine Ertragsausfallversicherung garantiert jedem Betreiber die uneingeschränkte Höhe seiner Einnahmen über die gesamte Betriebszeit.

Die Leistungsgarantien der Hersteller liegen bereits zwischen 25 und 30 Jahren. Eine Photovoltaik Solaranlage ist sicher und rentabel.